Straßburg-Exkursion des Rudolph-Brandes-Gymnasiums
Unmittelbar vor den Sommerferien besuchte eine außergewöhnliche Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Rudolph-Brandes-Gymnasiums den Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg, Frankreich, um sich dort mit der Abgeordneten für Ostwestfalen-Lippe, Verena Mertens, zu treffen.
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler meldeten sich zuvor zahlreich, um die Interessen des Rudolph-Brandes-Gymnasiums in Straßburg zu vertreten. Neben der aktuellen Schülersprecherin Hevindar Kobusch, nahm Sophie Neufeld als weitere Vertretung der Schülervertretung teil. Weitere teilnehmende Schülerinnen hatten bereits im Laufe der 10. Klasse oder der Einführungsphase an einem Erasmus+ Projekt zum Thema “Europa hat gewählt – das betrifft mich!” teilgenommen und im Rahmen eines Schüleraustauschs die Konsequenzen der Europawahl für Jugendliche in Deutschland und Italien untersucht. Sechs Schülerinnen und Schüler aus den Klassen fünf und sechs vertraten die YourVision-AG vor Ort und konnten die Interessen und Nachfragen der jüngeren Schülerschaft vertreten.
Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch Frau Mertens stellten die Schülerinnen und Schüler Fragen zum Klimaschutz und den Klimazielen der Europäischen Union, zum Thema Chancengerechtigkeit und Erasmus+. Diese und weitere Fragen konnten sie am darauffolgenden Tag zusätzlich mit Philipp Aigner diskutieren, der Vertreter der deutschen Minister im Ministerrat der Europäischen Union ist.
Gesprächsanlass war die aktuelle Debatte des Europäischen Parlaments zur Haushaltsplanung ab 2028. Das Rudolph-Brandes-Gymnasium ist seit Ende 2024 Erasmus+-akkreditiert und kann so nach drei bereits erfolgten Kurzzeitprojekten in den vergangenen Jahren auf weitere Fördermittel zur Stärkung der europäischen Kooperation zurückgreifen, beispielsweise zur Förderung von Austauschprojekten wie dem Austausch mit Partnerschulen in Gallarate, Italien, und Madrid, Spanien.
Die Fördermittel durch Erasmus+ ermöglichen einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an interkulturellen Austauschen in der EU, die europaweit Freundschaften knüpfen und den europäischen Gedanken nicht nur kurzfristig erleben, sondern langfristig zur europäischen Freundschaft und Kooperation beitragen lernen. Die Schülerschaft hat nun die starke Hoffnung, dass ihre Anliegen von ihren Abgeordneten weitergetragen werden, Erasmus+ im neuen Haushalt deutlich bedacht wird und so mit dazu beiträgt, Frieden und Freundschaft innerhalb der EU zu erhalten und zu stärken.
Begleitet wurde die Fahrt von Rebecca Kinzl und Michael Schreiber.





