Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Rudolph-Brandes-Gymnasiums diskutieren den Umgang mit Tieren
Tiere fühlen: Angst, Schmerz, Einsamkeit, Freude… Sie wollen leben und frei sein, haben die gleichen Grundbedürfnisse wie wir Menschen. Rechtfertigen die Unterschiede zwischen ihnen und uns, dass wir ihnen für unsere Zwecke Leiden zufügen, sie töten? Rechtfertigt ein guter Zweck Gewalt gegen jemanden, der uns nicht angreift? Was ist überhaupt ein guter Zweck? Ist es besser ein Tier zu töten, welches ein glückliches Leben hat, als eines, das ein schlechtes Leben hat? Solchen Fragen sind die Schülerinnen und Schüler im Fach Praktische Philosophie nachgegangen.
Die Schülerinnen und Schüler informierten sich, überlegten, diskutierten miteinander. Sie setzten sich mit den Argumenten von Wissenschaftlern auseinander, die davon überzeugt sind, mit Tierversuchen Menschen helfen zu können. Doch gibt es auch Studien, die aufzeigen, dass von 100 im Tierversuch geprüften Medikamenten bei den Tests an Menschen 95% durchfallen, dass bis zu 80% der Mäuse im Labor Hirnschäden haben, noch bevor die Versuche anfangen. Es ging auch um tierfreie Methoden, wie z.B. menschliche Zell- und Organsysteme.
„Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert an Fakten und Fragen zu Tierversuchen und zur Tierethik und diskutierten ernsthaft und engagiert“, berichtet Philosophielehrerin Annkathrin Jantke. „Die Sicht auf Tiere und wie diese behandelt werden, ist zentral für unsere Gesellschaft. Tiere gehören zur Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern, und deshalb auch in die Bildung. Ich halte es für unglaublich wichtig, verschiedene Meinungen zum Umgang mit Tieren kennenzulernen, Behauptungen zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.“
Zum Abschluss der Unterrichtsreihe kam die Tierärztin und Pädagogin Astrid Reinke zu Besuch. Sie ist Vorsitzende von Achtung für Tiere e.V. Der Verein betreibt in Varensell bei Gütersloh einen Lebenshof. Frau Reinke lieferte weitere Informationen über die Bedürfnisse von Tieren und deren Situation in Laboren. Auch die Lebensbedingungen von Kühen, Schweinen, Hühnern und Schafen wurde besprochen. Die Tierärztin führte 12 Jahre eine eigene Praxis. „Das Leid von Tieren in Privathand ist ebenfalls oft groß. Ich sehe mich als „Anwältin der Tiere“. Diese sind wehrlos, können nicht selbst das Wort ergreifen. Das müssen wir Menschen für sie tun.“
Astrid Reinke findet: „Wenn wir eine Welt wollen, in der Mitgefühl, Verstand und Gerechtigkeit über Gewalt und das Recht des Stärkeren siegen, sollten wir berücksichtigen, dass Tiere nicht in die Kategorie der Messinstrumente oder Nutzgegenstände gehören. Schülerinnen und Schüler müssen sich mit diesem Gedanken auseinandersetzen können. Sie sollten alt hergebrachte Gewohnheiten, die für andere Leiden bedeuten, nicht unbewusst übernehmen, sondern selber denken. Um später Mitverantwortung für den Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft tragen zu können, brauchen sie Wissen, Raum zum Nachdenken in geschützter Umgebung und Handlungsmöglichkeiten. Bei den Schülerinnen und Schülern des RBG habe ich ganz viel echtes Interesse und ernsthafte Auseinandersetzung erlebt. Ich bin mit Hoffnung für die Tiere nach Hause gefahren.“
Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein, der die Kosten für den Besuch von Frau Reinke übernommen hat.
Meine Forschungstage am Großen Heiligen Meer – Ein Bericht von Lenn Schomeier (9c)
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Australienaustausch
v.l.n.r.: Jette Hoos, Q1, Leonie Rief Q2, Lars Krügler Q1, Benedikt Neufeld, Q1
Sommer 2022 – Wir vier Austauschschüler aus Deutschland hatten die Möglichkeit, für sechs Wochen nach Sydney, Australien zu fliegen. Neue Leute kennenlernen, das Land und die Kultur entdecken, so wie auch die Schule und das ganz normale alltägliche Leben. Durch unsere tollen Gastfamilien hatten wir alle die Chance eine wunderbare Zeit zu verbringen und vieles zu entdecken. Wir alle stimmen zu, dass diese Erfahrung eine einmalige, unglaublich spektakuläre war. Nicht nur, dass wir ganz alleine ohne unsere Familien und Freunde unterwegs waren, sondern auch noch über 16.000 Kilometer von zu Hause entfernt auf der größten Insel der Erde, Australien. Die sechs Wochen vergingen wie im Flug und am Ende waren wir alle traurig, als wir nach Hause fliegen mussten. Im Dezember findet der Gegenbesuch der Australier statt, bei dem diese für sechs Wochen auch unsere Schule und unser Land kennenlernen dürfen.
Ausgezeichnet: RBG verleiht so viele MINT-EC-Zertifikate wie noch nie!
Mittlerweile ist die Verleihung der MINT-EC-Zertifikate im Rahmen der feierlichen Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten eine liebgewonnene Tradition am Rudolph-Brandes-Gymnasium. Seit 2017 können Schülerinnen und Schüler sich im Laufe ihrer Schullaufbahn für diese Auszeichnung qualifizieren. Neben guten Noten in den MINT-Fächern wird dabei die Anfertigung einer Facharbeit in einem MINT-Fach und ein möglichst vielfältiges sonstiges Engagement im MINT-Bereich erwartet. Die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen haben dabei durch die Teilnahme an unterschiedlichsten Wettbewerben, freiwilligen Praktika im MINT-Bereich und durch die Teilnahme an Workshops und Seminaren des MINT-EC geglänzt. Die Schulgemeinschaft gratuliert insgesamt 16 Absolventinnen und Absolventen und wünscht ihnen viel Erfolg in Studium und Ausbildung.
Die mit dem MINT-EC-Zertifikat ausgezeichneten Abiturientinnen und Abiturienten 2022
Feierliche Verabschiedung des RBG-Schulleiters Eckhard Brand
Am 23.06.2022 wurde im festlichen Rahmen der langjährige Leiter des Bad Salzufler Rudolph-Brandes-Gymnasiums, Eckhard Brand, in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Die Schulgemeinschaft sowie zahlreiche Weggefährten würdigten dabei eindrucksvoll das […]
Abschied nach 15 Jahren
Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
mit Ablauf des 31.07.2022 werde ich nach 15 Jahren als Schulleiter des RBG in den Ruhestand treten. Ich habe meine Tätigkeit gern ausgeübt und viele schöne Momente mit den Schülerinnen und Schülern an der Schule erlebt. Gemeinsam mit meinem Kollegium konnte ich viele Vorhaben verwirklichen, um für Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, eine gute Schule zu gestalten. Ich blicke zufrieden zurück auf die Zeit am RBG und kann mir vorstellen, dass ich „meine Schule“ und „meine“ Schülerinnen und Schüler künftig wohl das eine oder andere Mal vermissen werde. Aber ich freue mich auch auf meinen neuen Lebensabschnitt, in dem ich mich intensiver meinem Privatleben und meinen Hobbys widmen möchte.
Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, für die Zusammenarbeit und wünsche Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, eine erfolgreiche Schulzeit am RBG.
Alles Gute und herzliche Grüße!
Eckhard Brand
p.s.: Meine offizielle Verabschiedung wird am Donnerstag, 23.06.2022, stattfinden. Für Euch ist an dem Tag bereits nach der vierten Stunde unterrichtsfrei.
Starkes Ergebnis – alle 19 Schülerinnen und Schüler bestehen am RBG ihre DELF Prüfungen in allen vier Niveaustufen
Am letzten Schultag übergab Schulleiter Eckhard Brand 19 Schülerinnen und Schülern des Rudolph-Brandes-Gymnasiums feierlich die DELF Erfolgsbescheinigungen.
Übergabe der Zertifikate (v.l.n.r.) an Alea Bekteshi, Malya Schreyer, Camer Kaya, Alani Schreyer, Evelyn Dreger, Hanna Lange, Nele Rethmeier, Emely Leinweber, Jana Esser, Sophie Neufeld, Lilli Malcher, Shayan Saghafi Sarvelayat, Luisa Malcher, Cedric Hartz, Aylina Aytan, Kaltrina Imeri, Talia Seidel, Aliya Soyak und Surya Holzhausen mit Tabea Brockmeier – Leiterin der DELF AG (links) – und Schulleiter Eckhard Brand (rechts). Foto: RBG
Im Schuljahr 2021/2022 bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7, 8, 9, EF und Q2 im Rahmen der Französisch DELF AG auf die zentralen Prüfungen des Institut Français vor und erlangten mit großartigen Ergebnissen das international anerkannte DELF Sprachzertifikat (Diplôme d‘Études en Langue Française).
Die Französischlernerinnen und -lerner stellten sich den DELF Prüfungen im Mai. Im ersten Teil – der schriftlichen Prüfung – bewiesen sie ihr Können bei Hör- und Leseverstehensaufgaben sowie im Schreiben. Eine Woche später fand dann die mündliche Prüfung statt, in der die Lernenden ihre Kompetenz im Gespräch mit französischen Muttersprachlern zeigten. Diese lief in den verschiedenen Niveaustufen etwas unterschiedlich ab. Nach kurzer Vorbereitungszeit mussten beispielsweise die A1 Kandidatinnen und Kandidaten unter anderem einen Dialog mit dem Prüfer spielen, die B1 Anwärterinnen einen Kurzvortrag ausarbeiten sowie einen spontanen Dialog durchführen und die B2 Prüflinge mussten eine Diskussion vorbereiten. Diese wurde dann sogar mit zwei Prüfern durchgeführt und von den Schülerinnen und Schülern als ganz schön anspruchsvoll beschrieben.
Alle waren begeistert, dass bereits im Juni die Ergebnisse vorlagen, und konnten sich schon über die hervorragenden Resultate freuen. Das offizielle Diplom wird in Frankreich ausgestellt und laut Institut Français erst im Dezember eintreffen. Mit diesem Sprachzertifikat besitzen die Schülerinnen und Schüler ein international anerkanntes Sprachdiplom, das in vielen Situationen (Praktikumssuche, Bewerbung um Studienplatz in Frankreich, Bewerbungen etc.) helfen kann und auch ihnen selbst zeigt, was sie erreichen können sowie ihren Einsatz und ihre tolle Leistung beweist.
Französischlehrerin Tabea Brockmeier ist stolz auf die ausgezeichneten Ergebnisse und freut sich, dass es in diesem Schuljahr so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab und somit auch Prüflinge in allen vier Niveaustufen A1/A2/B1/B2 dabei waren. Laut Maud Briese, der DELF Prüfungsbeauftragten des Institut Français in NRW, ist es eine Besonderheit, so viele motivierte Schülerinnen und Schüler von einer Schule bei den Prüfungen begrüßen zu dürfen.
Busverkehr nach der Zeugnisausgabe
Am Freitag gibt es Zeugnisse – aber wie komme ich danach nach Hause?
Die Stadt Bad Salzuflen gibt dazu die folgenden Informationen und Hinweise bekannt:
„anbei die Abfahrten des Schulverkehrs am Tag der Zeugnisvergabe 24.06.2022.
Bei der Erstellung der Fahrpläne haben wir die individuellen Schulendzeiten bestmöglich berücksichtigt. Aufgrund einer erhöhten zeitlichen Überschneidung konnten einzelne Fahrten nicht exakt auf die Schlusszeit geplant werden. Hier entstehen u.U. kurze Wartezeiten.
Darüber hinaus kann es zu Verspätungen zwischen den einzelnen Fahrten kommen. Wir bitten Sie deshalb zunächst noch einige Minuten abzuwarten, sollten die Busse nicht pünktlich zum angegebenen Zeitpunkt vor Ort sein.
Die erste Spalte der Übersicht beinhaltet folgende Informationen: Linie – Interne Bezeichnung – Abfahrtszeit
Beispielsweise bedeutet die Angabe: „749 F24 10:20“: Linie 749 – Abfahrt 10:20 Uhr.
Bei Unklarheiten finden Sie unsere Fahrpläne unter https://www.go-on-gbs.de/fahrplaene/kreis-lippe/.“
Für das Lohfeld bedeutet das konkret:
Känguru der Mathematik 2022: Die Ergebnisse am RBG
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Fünf Abiturientinnen mit dem CertiLingua Exzellenzlabel ausgezeichnet
Fünf Schülerinnen des diesjährigen Abiturjahrgangs des Rudolph-Brandes-Gymnasiums haben bei der Abiturfeier in der Bad Salzufler Konzerthalle am 11. Juni 2022 auch das CertiLingua-Zertifikat verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurden Elisa Elsner, Meret Hoeft, Michelle Koch, Viktoria Stork und Kim Wieking.
Die fünf Schülerinnen führten selbstständig von ihnen erdachte Projekte mit Personen im Ausland (wegen der Corona Pandemie größtenteils digital) durch und dokumentierten deren Verlauf und Ergebnisse auf Englisch im Rahmen der Projektdokumentationen. Während sich Elisa mit den Themen Sexismus und der Geschlechterungleichheit befasste, ging Meret der Frage nach dem Glück nach. Michelle untersuchte die prägende Bedeutung der Institutionen, wie Kindergarten und Schule, und Viktoria beschäftigte sich mit der Frage, wie der Online-und Distanzunterricht die Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernverhalten beeinflussten. Schließlich wollte Kim herausfinden, welche Rolle Gemeinschaft (community) und das Zusammengehörigkeitsgefühl in verschiedenen Kulturen spielen.
Alle Projekte wurden im Verlauf der gesamten Oberstufe geplant, durchgeführt, ausgewertet und dokumentiert – neben dem regulären Schulpensum eine Aufgabe, die ein großes Engagement und ein hohes Maß an zusätzlicher Leistungsbereitschaft der CertiLingua-Absolventinnen zeigt. Betreut wurden sie dabei von Joanna Kucza, der CertiLingua-Koordinatorin.
Das CertiLingua Exzellenzlabel bescheinigt neben hoher Kompetenz im Bereich der modernen Fremdsprachen und Bilingualität auch internationale Handlungsfähigkeit. Den CertiLingua-Absolventinnen und Absolventen erleichtert das Zertifikat den Zugang zu international orientierten Studiengängen. Darüber hinaus soll es berufliche Perspektiven im europäischen bzw. internationalen Kontext ermöglichen.
Die ausgezeichneten Schülerinnen Meret Hoeft, Kim Wieking, Michelle Koch, Viktoria Stork und Elisa Elsner (v. l. n. r.) sowie die RGB-CertiLingua-Koordinatorin Joanna Kucza.
Foto: RBG
Urkundenübergabe Junior Science Olympiade 2022
v.l.n.r.: Schulleiter Eckhard Brand, Sara Gusinjac, Surya Marie Holzhausen, Aylina Aytan und betreuende Lehrktaft Monika Fehling
Schulleiter Eckhard Brand gratuliert unseren Teilnehmerinnen in der zweiten Runde der Junior Science Olympiade 2022.
Eindrücke vom Sportabzeichentag am RBG 2022
Sommerkonzert des Salonorchesters
Am Mittwoch, dem 22. Juni 2022, spielt das Salonorchester um 18:00 Uhr im PZ unterhaltsame Musik aus drei Jahrhunderten.
Der musikalische Bogen des knapp einstündigen Konzertes spannt sich dabei von klassischen Komponisten wie Antonin Dvorak und Edward Elgar bis hin zu Evergreens der Pop- und Rockmusik. Die Leitung hat Burkhard Schmidt.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine unterhaltsame musikalische „Sommerreise“. Wir freuen uns auf Sie!
Der Eintritt ist frei.
Schülermonatsticket als 9-Euro-Ticket nutzbar
Die Stadt Bad Salzuflen weist darauf hin, dass die Schülermonatstickets der Fahrschülerinnen und Fahrschüler in den Monaten Juni und August 2022 mit dem „9-Euro-Ticket“ gleichgesetzt werden. Sie gelten also deutschlandweit unter den Bedingungen des 9-Euro-Tickets.
Projekt Lernfabrik 4.0: Video jetzt online
Foto: lernfabrikvierpunktnull
Das Projekt Lernfabrik 4.0 fand vom 21. bis zum 25. Februar 2022 statt. In dem Projekt sollten die Schülerinnen und Schüler ein kurzes Imagevideo über die CPF (Cyber-Physische Fabrik) drehen. Hierbei wurden sie von professioneller Seite durch die Rapschool NRW unterstützt.
Während des Projekts wurde den Teilnehmern gezeigt, welche Stationen die glOWLamp, eine kleine Lampe mit mehreren Farb-LEDs, die per Handy gesteuert werden kann, von der Bestellung bis zum fertigen Produkt durchlaufen muss. Dazu wurden sie in verschiedene Gruppen eingeteilt und konnten jede dieser Stationen selbst austesten. Im Anschluss haben sie diese Stationen gefilmt und zu einem Imagevideo zusammengeschnitten. Die dazu nötigen Anweisungen bekamen sie von der Rapschool NRW. Das fertige Video wird in einigen Tagen auf YouTube zu finden sein. Dort werden auch noch einige Informationen angegeben sein, die dir helfen können, wenn auch du an einem Kurs der Lernfabrik 4.0 teilnehmen möchtest. Gegen Ende des Projekts durften alle Teilnehmer eine eigene glOWLamp bauen, die sie mit nach Hause nehmen konnten.
Falls du einen solchen Kurs besuchen möchtest, schau dir das Video doch einmal an (https://www.youtube.com/watch?v=J81kfyxj4VI) oder besuche die Webseite für weitere Informationen.
https://www.lernfabrikvierpunktnull.de
Juniorwahl 2022: Die Ergebnisse am RBG
Liebe Schülerinnen und Schüler! Liebe Eltern!
Die spannenden Wochen zur Landtagswahl sind vorbei, die Wahllokale geschlossen. Nun freuen wir uns die Wahlergebnisse der Juniorwahl zu veröffentlichen. Zuerst möchten wir uns aber bei euch für die gute Umsetzung des Projektes und das viele positive Feedback bedanken. Des Weiteren freuen wir uns über die hohe Wahlbeteiligung von 80,97% bei den Schülerinnen und Schülern. Anbei finden ihr die Ergebnisse.
Mit freundlichen Grüßen
Eure SV
Was dürfen wir mit Tieren tun?
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Rudolph-Brandes-Gymnasiums diskutieren den Umgang mit Tieren
Tiere fühlen: Angst, Schmerz, Einsamkeit, Freude… Sie wollen leben und frei sein, haben die gleichen Grundbedürfnisse wie wir Menschen. Rechtfertigen die Unterschiede zwischen ihnen und uns, dass wir ihnen für unsere Zwecke Leiden zufügen, sie töten? Rechtfertigt ein guter Zweck Gewalt gegen jemanden, der uns nicht angreift? Was ist überhaupt ein guter Zweck? Ist es besser ein Tier zu töten, welches ein glückliches Leben hat, als eines, das ein schlechtes Leben hat? Solchen Fragen sind die Schülerinnen und Schüler im Fach Praktische Philosophie nachgegangen.
„Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert an Fakten und Fragen zu Tierversuchen und zur Tierethik und diskutierten ernsthaft und engagiert“, berichtet Philosophielehrerin Annkathrin Jantke. „Die Sicht auf Tiere und wie diese behandelt werden, ist zentral für unsere Gesellschaft. Tiere gehören zur Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern, und deshalb auch in die Bildung. Ich halte es für unglaublich wichtig, verschiedene Meinungen zum Umgang mit Tieren kennenzulernen, Behauptungen zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.“
Astrid Reinke findet: „Wenn wir eine Welt wollen, in der Mitgefühl, Verstand und Gerechtigkeit über Gewalt und das Recht des Stärkeren siegen, sollten wir berücksichtigen, dass Tiere nicht in die Kategorie der Messinstrumente oder Nutzgegenstände gehören. Schülerinnen und Schüler müssen sich mit diesem Gedanken auseinandersetzen können. Sie sollten alt hergebrachte Gewohnheiten, die für andere Leiden bedeuten, nicht unbewusst übernehmen, sondern selber denken. Um später Mitverantwortung für den Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft tragen zu können, brauchen sie Wissen, Raum zum Nachdenken in geschützter Umgebung und Handlungsmöglichkeiten. Bei den Schülerinnen und Schülern des RBG habe ich ganz viel echtes Interesse und ernsthafte Auseinandersetzung erlebt. Ich bin mit Hoffnung für die Tiere nach Hause gefahren.“
Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein, der die Kosten für den Besuch von Frau Reinke übernommen hat.
Schüler tauchen online in die Welt der UN ein
Nach intensiver Vorbereitung durch die Lehrerin Corinna Henning nahmen vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 des Rudolph-Brandes-Gymnasiums an zwei Tagen Ende März erfolgreich an ,,ZAMUN” teil.
Benedikt Neufeld (EF), Manuel Galoyan (Q1), Larissa De Souza Rozanski (Q1), Halaz Ali (EF) (v.l.n.r.)
Was verbirgt sich hinter dem Begriff ,,ZAMUN”? Das ,,MUN” steht für ,,Model United Nations”, eine meist englische Simulation für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten, in der die Tätigkeit der Vereinten Nationen (UN) nachgestellt wird. Das ,,ZA” repräsentiert die Stadt Žilina in der Slowakei, wo die Simulation stattfindet. Aus pandemischen Gründen konnten die Schülerinnen und Schüler dieses Jahr nur online teilnehmen. Nichtsdestotrotz blieben sie motiviert und haben sich auf ihre erste Simulation der UN sehr gefreut.
Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen dabei in die Rolle eines Delegierten der Vereinten Nationen. Als Delegierte vertreten die Teilnehmer die Meinung dieses Staates in verschiedenen Komitees, wie zum Beispiel im Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) oder im Komitee für Abrüstung und internationale Sicherheit (DISEC). Die diesjährigen Themen waren „Preventing terrorist group recruitment in the Middle East“ sowie „Displaced people in Afghanistan”. Durch Argumente, Diskussionen und Kompromissbildungen werden Lösungen und Resolutionsdokumente erarbeitet. Die Arbeitssprache ist dabei stets Englisch. Zuletzt wird abgestimmt, ob diese Ergebnisse in Kraft treten oder nicht. Zuerst mussten sich die Schülerinnen und Schüler jedoch eingehend mit dem Thema sowie den Interessen, Wünschen und Problemen des repräsentierten Landes auseinandersetzen, da dies fundamental für eine umfangreiche Debatte ist. Neben der inhaltlichen Vorbereitung sollte man aber auch die strengen Abläufe und Regeln der Diskussion kennen.
Als Resultat bekamen alle Teilnehmenden ein Zertifikat. Ein Schüler des Rudolph-Brandes-Gymnasiums erhielt sogar eine Auszeichnung als „Best Newcomer“, also bester Delegierter in seinem Komitee, der zum ersten Mal an einer „Model United Nations“ teilnimmt. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Erlebnis als anspruchsvoll, aber auch unvergesslich und Spaß machend, da sie nicht nur Erfahrungen für ihr weiteres Leben sammelten, sondern auch Bekanntschaften mit Menschen aus aller Welt schließen durften.
Planspiel mit argentinischer Partnerschule: Sexismus sells – nicht mit uns!
Immer noch ist unser alltägliches Leben von Geschlechtertheorien geprägt, welche die Vorstellung vermitteln, das eine Geschlecht sei dem anderen übergeordnet. Diese Art von Diskriminierung erleben einzelne Individuen tagtäglich, sei es am Arbeitsplatz, in der Schule, unter Freunden oder auf der Straße. Besonders häufig zeigt sie sich in kommerziellen Werbeinhalten. Sexistische Werbung instrumentalisiert und diskriminiert sowohl Frauen als auch Männer, um auf einen hohen Verkaufserfolg abzuzielen.
Um dieses Problem besser zu verstehen, führte Frau Koch mit Unterstützung von Frau Brockmeier gemeinsam mit der Goethe Schule aus Buenos Aires in Kooperation mit dem Berliner Bildungsunternehmen „polyspektiv“ ein Planspiel durch. An zwei Nachmittagen Ende März durften 15 SchülerInnen unserer Oberstufe mit 15 argentinischen Jugendlichen via Zoom über das Thema „Sexismus sells“ debattieren. Dieses Projekt wurde durch das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten / Zentralstelle für das Auslandsschulwesen gefördert.
Planspiel mit Buenos Aires via Zoom
Zuerst galt es, einander kennenzulernen. Online hatten bereits die TeilnehmerInnen beider Schulen ihre Steckbriefe an eine kollaborative Pinnwand „gehängt“. Bevor wir richtig loslegten, wurden 4-6 Personen einem digitalen Raum zugeordnet, um dort über konkrete Fragen, abwechselnd auf Spanisch und auf Deutsch, zu sprechen. Der erste persönliche Kontakt in diesen kleinen Gruppenräumen führte zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre während des gesamten Planspiels. Für das Planspiel wurden die TeilnehmerInnen in gemischte 3er- und 4er-Teams aufgeteilt, die jeweils eine Rolle aus der Werbe-, Medienbranche oder der Politik übernahmen. Wir hatten jedoch genug Zeit, um vor der Debatte über das Thema Sexismus zu sprechen, sodass bereits vorher Denkanstöße gegeben werden konnten. In unseren Gruppen mussten wir über Maßnahmen diskutieren, welche zur Verbesserung der Ausgangslage in Erwägung gezogen werden könnten. Im Planspiel hatte jede Gruppe dann seine repräsentative Rolle. Wir stellten verschiedene Lösungsansätze vor und stimmten ab, welche sich am besten eignen würde. Wir versetzen uns somit in eine politische Debatte hinein und hatten die Möglichkeit, sie realitätsnah zu erleben.
Am nächsten Nachmittag konnten wir unsere individuellen Meinungen äußern. Wir tauschten uns über persönliche Erfahrungen mit stereotypischem oder sexistischem Denken aus und mussten anschließend auch dafür Maßnahmen entwickeln, die zur Beseitigung jener Probleme führen könnten.
Wir kommunizierten überwiegend auf Deutsch, allerdings kam es häufig vor, dass wir einander helfen mussten und dementsprechend auch auf Spanisch sprachen. Die argentinischen SchülerInnen beherrschen die deutsche Sprache sehr gut und auch sie waren von unseren Spanischkenntnissen begeistert. Wir hatten kaum Verständnisprobleme und auch die technische Umsetzung sowie der Einsatz verschiedener Apps und kooperativer Module lief überwiegend einwandfrei.
Das Planspiel mit der argentinischen Partnerschule und dem Organisator „polyspektiv“ war eine durchaus gute Idee, um sich nicht nur international mit Gleichaltrigen auszutauschen und zu vernetzen, sondern auch um gesellschaftliche Probleme auf politischer Ebene diskutieren zu können und gleichzeitig zu sehen, wie Menschen aus fernen Ländern denken. Durch die vielen Gespräche ist uns bewusst geworden, dass wir in ähnlichen Gesellschaften leben, die von den gleichen Stereotypen geprägt sind. Der Sprachaustausch war ebenfalls bereichernd, weshalb weitere Planspiele für die nächsten Generationen sich nur als vorteilhaft und lohnend erweisen werden.
(Dieser Bericht wurde von Ines Safoian aus der Q2 verfasst.)
Ausbildung beendet: Neue Medienscouts am RBG ausgezeichnet
Im laufenden Schuljahr haben erneut drei Schülerinnen und Schüler des RBGs ihre Ausbildung als Medienscouts abgeschlossen. Emma Nielebock, Jannis Biedermann und Bennett Hoos (alle Klasse 8e) konnten über vier Online-Sitzungen Einblicke in die Bereiche Cybermobbing, digitale Spiele u.a. gewinnen und sich so auf ihre zukünftigen Arbeitsbereiche vorbereiten. Weiterlesen
Baumaßnahme Haltestelle Grundschule Lockhausen / Einbahnstraße Schötmarsche Straße
Aufgrund einer Baumaßnahme (Die Änderung gilt vom 21. bis 31. März 2022!) an der Ein- und Ausfahrt der Bushaltestelle Grundschule Lockhausen wird der Bereich einseitig gesperrt und nur in Richtung stadtauswärts passierbar. Die Haltestellen Königskrug in Fahrtrichtung Innenstadt und Grundschule Lockhausen entfallen.
Es wird während der Einbahnstraßenregelung wie folgt gefahren:
Die Schulbuslinie 949 fährt zu Schulbeginn von der Leopoldshöher Straße über die Ahmser Straße, Am Uthof und Sperlingsweg bis zur Schötmarschen Straße. Die Haltestelle Grundschule Lockhausen wird nicht angefahren. Alternativ können die Grundschüler*innen an der Ersatzhaltestelle in der Leopoldshöher Straße (Bushaltebucht vor der Grillstation Flamme AN!) aussteigen. Über die Glockenstraße sind es nur ein paar Gehminuten bis zur Grundschule. Ebenfalls ist ein Ausstieg an der Haltestelle Sperlingsweg in der Schötmarschen Straße (ALDI) möglich.
Die Regionallinie 961/947 stadteinwärts und die Schulbuslinie 962 zu Schulbeginn fahren laut go.on ebenfalls die Umleitung über Am Uthof und Sperlingsweg. Gegenüber der Grundschule Lockhausen wird noch eine Bedarfshaltestelle eingerichtet, damit die Grundschüler*innen nach Schulschluss in den Schulbus 962 einsteigen können.